Pandemic Legacy – Kooperatives Brettspiel

Pandemic Legacy: es geht los. Die Spieler sind drei und abwechselnd am Zug.

Ist man dran kann man vier Aktionen ausführen und dann zwei Karten nachziehen. Anschließend breitet sich die Infektion aus.

Aktionen sind, bewegen entlang der Linien oder per Flugzeug was aber Karten kostet, außerdem kann man für Karten Gebäude wie z. B. Forschungszentren bauen.

Beim Krankheiten behandeln kann man einen Infektionswürfel entfernen. Ist bereits ein Heilmittel bekannt, darf man sogar alle Infektionswürfel dieser Farbe in dieser Stadt wegnehmen.

Steht man mit einem Mitspieler in derselben Stadt können diese eine Karte tauschen.

Sobald ein Spieler fünf gleichfarbige Stadtkarten hat kann er in einem Forschungszentrum ein Heilmittel gegen die Krankheit dieser Farbe entwickeln.

Befindet sich kein Würfel einer Krankheit, für die es ein Heilmittel gibt auf dem Plan, ist dieser ausgerottet und es kommen keine neuen Marker dieser Krankheit mehr dazu.

Beim Ausbreiten der Infektion werden so viele Infektionskarten gezogen wie die Infektionsleiste angibt auf jeder aufgedeckten Stadt wird ein Infektionswürfel platziert.

Liegen dort bereits drei Würfe dieser Farbe kommt es zu einem Ausbruch dieser Krankheit und es wird stattdessen je einen Würfel auf alle verbundenen Städte gelegt.

Pandemic Legacy auf Wikipedia.

Dann erhöht sich die Panikstufe der Stadt mittels eines Stickers. Je höher die Panikstufe einer Stadt, desto teurer wird die Bewegung zu ihr, außerdem werden Forschungszentren zerstört.

Ziehen die Spieler eine Epidemiekarte wird die Infektionsstufe erhöht und die Infektion breitet sich weiter aus. Dann wird aber der Ablagestapel der Infektionskarten gemischt und oben auf den Nachziehstapel gelegt.

Spieler gewinnen, wenn sie alle Missionsziele erreicht haben und verlieren, wenn sie keine Infektionswürfel mehr auswählen können, zu viele Ausbrüche stattgefunden haben oder sie keine Karten mehr nachziehen können.

Im Falle einer Niederlage haben sie noch einen zweiten versuch und erhalten mehr Subventionen in der nächsten Partie.

Beim Sieg und spätestens nach der zweiten Niederlage geht es auf jeden Fall zur zweiten Mission. Nach Spielende gibt es außerdem zwei Fortschritte.

Dies sind Änderungen am Spielmaterial zum Vorteil der Spieler, die ab sofort dauerhaft bestehen bleiben.

Zum Beispiel können Charaktere Sonderfähigkeiten erlernen oder man klebt besondere Ereignisse auf Stadtkarten. Nach zwölf Missionen ist das Spiel zu Ende.

Am Anfang muss man sich wirklich überwinden auf einmal steht auf den Karten drauf, bitte zerreiß jetzt diese Karte und man denkt sich oh Gott ich muss eine Karte zerreißen oder ich muss was auf den Spielplan kleben, ich muss hier Material aufreißen, das geht danach nicht mehr zu!? Eine ständige Veränderung ist in diesem Spiel gegeben.

Es gibt eine Story die steht für uns natürlich eher im Hintergrund aber dieses Spielgefühl ist es einfach, was es ausmacht.

Man weiß, wenn wir diese Runde zwar gewinnen aber relativ schlecht gewinnen, dann steht es um uns nicht so gut in der nächsten Runde.

Es hat Auswirkungen auf jede weitere Runde, die ich spiele.

Was jetzt hier passiert, das heißt, wenn man in jeder Runde wirklich sein Bestes gibt und unbedingt, selbst wenn man schon weiß, diese Runde werde ich nicht schaffen, trotzdem zu versuchen noch das Schlimmste zu verhindern.

Und das macht es so wahnsinnig spannend und es ist wirklich ein Spiel das fesselt.

Also die einzelnen Runden dauern gar nicht mal so lang, vielleicht 45 bis 60 Minuten je nachdem wie gut es läuft oder wie schnell man da reinkommt.

Und dann passiert es, uns ist es zumindest passiert, dass wir vier, fünf Runden am Stück gespielt haben, weil wir unbedingt wissen wollten, schaffen wir es in der nächsten Runde?

Oder, weil wir einen Monat verloren hatten und den dann unbedingt beim zweiten Anlauf schaffen wollten und es macht wirklich richtig viel Spaß.

Pandemic Legacy Season 1 (nominiert zum Kennerspiel des Jahres 2016) - Brettspiel - Review

Pandemic Legacy ist ja ein kooperatives Spiel, das heißt, hier kommt ein wahnsinnig gutes Gruppenfeeling auf. Wir haben es jetzt zu zweit gespielt und jeder von uns hat zwei Charaktere gespielt, das hat hervorragend geklappt.

Das war wirklich wunderbar, man kann sehr häufig dran und hat den ersten Charakter und dann den anderen abgearbeitet, also das funktioniert super, genauso gut funktioniert es aber auch zu dritt oder zu viert.

Da kann man nichts gegen sagen, ganz toll gelöst und es ist ein tolles Spielmaterial, auch das Material, was dann später im Verlauf noch dazukommt, ist wirklich toll gemacht.

Diese Spannung bleibt einfach hoch, es kribbelt ein jedes Mal, wenn man dann wieder neu ran setzt und die neue Runde anfängt.

Na dann hoffen ich, dass ich euch einen guten Einblick in das Spiel bieten konnte. Ich wünsche euch natürlich weiterhin viel Spaß beim Spielen von Pandemic Legacy.


Spieleranzahl bis:2–4 Person(en)
Spieldauer von:60 Min.
Alter ab:14 Jahren

Alex Baumgartner

Ich bin Vater von 4 großartigen Kindern. In den letzten Jahren waren meine Frau und ich mit der spannenden Aufgabe konfrontiert, sie großzuziehen.


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